Das Grundstück

Auch wenn Sie nicht die Absicht haben, in naher Zukunft ein Haus zu bauen, kann es sich dennoch lohnen in ein Grundstück zu investieren. Um einerseits Ihr Kapital zu sichern – Umschichtung von Geldwert zu Sachwert. Und/Oder andererseits um Ihr Kapital durch den Verkauf zu vermehren, z.B. Umwidmung von Bauerwartungsland und “Nicht-Bauland“ bzw. der Wertsteigerung bei Bauland.

Ein Grundstück kann auch als laufende Einnahmensquelle dienen, wenn ein Baurecht vergeben wird. Näheres dazu finden Sie unter „Baurechtsgrundstück“.
Auf die Betrachtung des Grundstücks als laufende Einnahmequelle (durch Verpachtung) wird verzichtet, da die Einnahmen im Verhältnis zum Kaufpreis keine nennenswerte Rendite erbringt.

        • Kapitalsicherung: Maximale Sicherheit durch Grundbucheintragung minimiert Ihr Risiko.
        • Wertsteigerung: Bei beliebten Wohngegenden bzw. starken Zuzugsgebieten können Sie mit einer deutlichen Wertsteigerung rechnen.
        • Eigennutzung möglich: Sie können das Grundstück bei Bedarf auch jederzeit selbst nutzen.
        • Angebot und Nachfrage: Durch die natürliche Begrenztheit von Grund und Boden können Sie in Zuzugsgebieten mit einem Grundstücksinvestment kaum etwas falsch machen.
        • Laufende Kosten: Beachten Sie, dass mit einem Grundstückskauf laufende Kosten entstehen, denen in der Regel keine Einnahmen (durch das Investment) gegenüberstehen, andererseits fallen auch keine Reparatur- oder Instandhaltungskosten an. Die Grundsteuer, für die Nutzung beziehungsweise den Besitz des Grundstückes, ist in jedem Fall an die Gemeinde zu entrichten. Eine Grundstücks-Haftpflichtversicherung ist zu empfehlen, da Sie als Besitzer für Sach- und Personenschäden auf Ihrem Grundstück haften.
        • Lage, Lage, Lage: Die Lage des Grundstücks ist für einen erfolgreichen Verkauf essentiell. Am besten sollte es sich um ein Zuzugsgebiet handeln, das über eine gute öffentliche Verkehrsanbindung verfügt. Weiters sollte auch auf die Infrastruktur geachtet werden, gibt es in der Nähe Nahversorger, Bildungseinrichtungen, Ärzte, Freizeitangebote etc.
          Auch eine Prüfung hinsichtlich Hochwasser-, Lärm-, Verdachtsflächen-Kataster, etc. ist sinnvoll, je nach Region sollte darauf geachtet werden, ob es in einer gelben oder roten Gefahrenzone liegt.
        • Grundstücksgröße: Achten Sie beim Grundstückskauf auf die Größe, in Hinblick auf potenzielle Käufer (Private oder Bauträger) und ob die Möglichkeit besteht, das Grundstück aufzuteilen (parzellieren).
        • Bebauungsbestimmungen: Welche Bestimmungen gelten hinsichtlich der verbaubaren Flächen und somit der erzielbaren Nutzfläche.
        • Pläne für die Zukunft: Entwicklungspläne der Gemeinde sowie jene der Nachbargemeinden. Hier kann es beispielsweise zu unerwünschten Umfahrungsstraßen, Fernwärmeanlage oder Betriebsansiedlungen kommen. Diese Veränderungen können sich positiv, als auch negativ auf den Wert des Grundstücks auswirken.